Warum digital
Weil es Freiheit bedeutet – so wie der Impressionismus einst Regeln verschoben hat. Heute tue ich das im Digitalen: Ich verbinde klassische Gestaltung mit modernen Mitteln und schaffe Werke, die nicht nur abbilden, sondern Gefühl tragen.
Am Anfang steht oft ein Foto, um Haltung und Proportionen präzise zu erfassen – wie früher mit Projektoren. Ab da entsteht alles vollständig digital: auf dem iPad Pro, mit Apple Pencil, Schicht für Schicht. Digitale Pinsel, Licht, Reflexe, feine Skizzenlinien und – wo es dem Motiv dient – typografische Akzente. So wird aus deinem Auto deine Geschichte.
Digital ist für mich keine Abkürzung, sondern eine Weiterentwicklung handwerklicher Arbeit. Jede Linie ist gesetzt, nicht generiert. Ich verzichte bewusst auf Hilfen für den „perfekten“ Strich oder Kreis – die kleinen Unregelmäßigkeiten sind die Seele des Bildes. Und: Es kommt keine KI zum Einsatz. Der Prozess ist menschlich, die Handschrift unverwechselbar.
Gleichzeitig ist digitales Arbeiten verantwortungsbewusst. Ohne Leinwand, Farbe oder Lösungsmittel reduziert sich der Materialeinsatz deutlich. Produktion on demand und kurze Wege senken den ökologischen Fußabdruck. Die Präzision erlaubt höchste Qualität auf verschiedenen Trägern – Leinwand, Acrylglas, Alu-Dibond – in Größen bis zu drei Metern, konsistent in Anmutung und Detail.
Kurz: Digital bedeutet für mich mehr Ausdruck, mehr Kontrolle und mehr Nachhaltigkeit – mit derselben Hingabe, die gute Malerei immer auszeichnet. Kunst, die man versteht, weil sie aus Emotion entsteht. Kunst, die bleibt.

